Zeitspiegelungen: zur Orientirung der gebildeten in Religion und Sitte

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Karl Rümpler, 1852 - 256 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite 151 - Wenn ihr in der Menschheit traur'ger Blöße Steht vor des Gesetzes Größe, Wenn dem Heiligen die Schuld sich naht, Da erblasse vor der Wahrheit Strahle Eure Tugend, vor dem Ideale Fliehe mutlos die beschämte Tat. Kein Erschaffner hat dies Ziel erflogen, Über diesen grauenvollen Schlund Trägt kein Nachen, keiner Brücke Bogen, Und kein Anker findet Grund.
Seite 163 - Bisher nahm man an, alle unsere Erkenntnis müsse sich nach den Gegenständen richten; aber alle Versuche, über sie a priori etwas durch Begriffe auszumachen, wodurch unsere Erkenntnis erweitert würde, gingen unter dieser Voraussetzung zu nichte.
Seite 171 - Glückseligkeit ist der Zustand eines vernünftigen Wesens in der Welt, dem es, im Ganzen seiner Existenz, alles nach Wunsch und Willen geht, und beruhet also auf der Übereinstimmung der Natur zu seinem ganzen Zwecke, ' imgleichen zum wesentlichen Bestimmungsgrunde seines Willens.
Seite 183 - Gott gekommen, nur durch ihn und vermittelst seiner dazu gekommen, gleichfalls unwidersprechlich wahr. Und so bestätiget es sich denn auf alle "Weise, daß bis an das Ende der Tage vor diesem Jesus von Nazareth wohl alle Verständigen sich tief beugen, und alle, je mehr sie nur selbst sind, desto demütiger die überschwengl1che Herrlichkeit dieser großen Erscheinung anerkennen werden.
Seite 147 - Handlungen aber,, worauf doch allein der Werth der Person und selbst der der Welt in den Augen der höchsten Weisheit ankommt, würde gar nicht existiren.
Seite 78 - Doch schauert Leben vor dem Tod. Das Leben sieht die dunkle Hand, Den hellen Kelch nicht, den sie bot. So schauert vor der Lieb. ein Herz, Als wie vom Untergang bedroht. Denn wo die Lieb' erwachet, stirbt Das Ich, der dunkele Despot.
Seite 155 - Aussichten ins Reich des Übersinnlichen, aber auch nur mit schwachen Blicken erlaubt...
Seite 236 - Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, Ist wert, daß es zugrunde geht; Drum besser wär's, daß nichts entstünde, So ist denn alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, Mein eigentliches Element. FAUST Du nennst dich einen Teil und stehst doch ganz vor mir? MEPHISTOPHELES Bescheidne Wahrheit sprech

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