Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie. Beilage-Band, Band 6

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E. Schweizerbart, 1889
 

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 115 - derselben einfachen Krystallform, der sie im ursprünglichen Zustande des Krystalls angehörte; diese Zonen sind bestimmt durch jene beiden Ebenen und die zu ihnen senkrechte Symmetrieebene; alle übrigen Krystallflächen ändern in Folge der Deformation ihre
Seite 115 - den beiden ausgezeichneten Richtungen von Ebenen, in denen keine Verzerrung erfolgt, zwei ausgezeichnete Zonen, von der Beschaffenheit, dass jede ihrer Flächen durch die Deformation in eine gleichberechtigte Fläche übergeführt wird, nämlich in eine
Seite 109 - die Gleitfläche. Durch die Schiebung gelange A nach A. Trifft die im Mittelpunkt E der Strecke AA errichtete Senkrechte die Gleitfläche in D, so wird die Gerade AD durch die Schiebung in die Gerade AD übergeführt, und die zu AD parallelen, auf der Ebene der Schiebung senkrechten Ebenen
Seite 115 - die Symbole einer beliebigen Fläche h vor und nach der Deformation bekannt sind. Die Verhältnisse der Indices der beiden Kreisschnittebenen findet man aus zwei Gleichungen von der Form 6., wenn die Symbole zweier Flächen h und h 1 vor und nach der Deformation gegeben sind. Mit den vorausgesetzten
Seite 108 - parallelen Ebenen Wege zurücklegen, welche ihren Abständen von der Gleitfläche proportional sind. Die Richtung der Verschiebung der Theilchen ist durch die Schnittgerade der Gleitfläche z und der zu ihr senkrechten Symmetrieebene
Seite 119 - übergehen. Da nun diese Eigenschaften nicht gleichzeitig noch den Flächen einer anderen Form zukommen können, so ergiebt sich: das Spaltungsrhomboeder ist die einzige einfache Krystallform, welche durch die Deformation keine
Seite 109 - zwei durchaus verschiedene Arten von Flächenrichtungen, jene, in denen keine Verzerrung stattfindet, und andere, in denen die Deformation eine Verzerrung bewirkt, in der Grundform und der Grundzone vereinigt blieben. I.
Seite 106 - über; die Flächen desselben laufen den Spaltrichtungen des deformirten Krystalls parallel, allein in ihrem Verhalten während der Deformation findet ein wesentlicher Unterschied statt: in den zu r parallelen Richtungen tritt ebensowenig wie in den zur Gleitfläche parallelen. Ebenen eine Verzerrung ein; dagegen erleiden die zu
Seite 110 - welche von Verzerrungen frei bleiben. Durch eine homogene Deformation wird eine Kugel, deren Radius die Längeneinheit sei, im Allgemeinen in ein dreiaxiges Ellipsoid übergeführt. Die Richtungen der beiden Kr
Seite 105 - gleichzeitig einer Symmetrieaxe parallel läuft. Diese Eigenschaft gestattet die Natur der homogenen Deformationen, welche in den genannten Substanzen durch mechanische Einwirkungen in Folge des Vorhandenseins von Gleitflächen hervorgerufen werden können, vollständig zu bestimmen. Um die Vorstellungen zu fixiren betrachte ich zunächst die Zwillinge des

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