Das Chorgestühl im Magdeburger Dom: Leben-Jesu-Tafeln und Misericordien um 1360 und 1844

Cover
BoD – Books on Demand, 2002 - 191 Seiten
Dieser Band dokumentiert ausführlich fast alle Bildwerke des Chorgestühls im Magdeburger Dom von 1360 und erstmalig die Ergänzungen aus dem Jahr 1844. Einzigartig sind die großen, ausdrucksstarken Reliefs der Leben-Jesu-Tafeln. Der einzige geschlossene Zyklus dieser Qualität aus dem hohen Mittelalter besitzt eine hohe künstlerische Gestaltungskraft. Misericordien und Handstützen schildern Frömmigkeit, Kultur und Humor des 14. Jh. Exkurse geben Auskunft über Domherren, Stundengebete Tugenden und Laster u. a. Engel, Propheten und heilige, Teufel und Dämonen beleben das Gestühl. Ein Übersichtsplan läßt die Anordnung jedes Bildwerks im Gestühl erkennen.
 

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Inhalt

Vorwort
7
Hohen Chor
9
Geschichte und Aufbau
11
Die Relieftafeln zum Leben Leiden und Auferstehen Jesu Christi
18
Die hohen Wangen am Lettner 20 Die Ankündigung der Geburt Jesu
20
Jakobus der Ältere und Jakobus der Jüngere
22
Elisabeth und Katharina
24
Die Darbringung Jesu im Tempel und Simeon
30
Der Kindermord in Bethlehem
48
Der zwölfjährige Jesus im Tempel
50
Die Taufe Jesu
52
Die Versuchung Jesu
54
Der Einzug in Jerusalem
58
Das Abendmahl
62
Das Gebet in Gethsemane
66
Die Gefangennahme
70

Simon Petrus und Paulus
32
Maria Magdalena und Marta
34
Die halbhohen Wangen Bekrönungen und Randleisten 38 Die Empfängnis Josefs Traum Maria bei Elisabeth
38
Die Geburt Jesu Christi
40
Die Anbetung des Kindes durch die drei Könige
44
Die Flucht nach Ägypten
46
Das Verhör vor dem Hohenpriester Verspottung und Geißelung
74
Das Verhör vor Pilatus
78
Das Verhör durch Herodes
82
Die Verurteilung Jesu durch Pilatus
84
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2002)

Hans Michael wurde 1924 als Sohn des Regierungs- und Baurats Dr.-Ing. Julius Michael und seiner Frau Katharina in Brandenburg/Havel geboren, studierte nach Arbeits- und Kriegsdienst und sowjetischer Gefangenschaft ab 1948 in Bethel und Göttingen Theologie. 1953 trat er in den Dienst der Evangelischen Kirchenprovinz Sachsen. Er war acht Jahre Dozent an der Evangelischen Predigerschule in Lutherstadt Wittenberg und Erfurt und fünfundzwanzig Jahre Pfarrer in der Hauptkirchengemeinde St. Marien in Suhl /Thüringen, deren Rokokokirche vor dem Verfall gerettet werden konnte. Seit 1989 lebt er im Ruhestand mit seiner Frau in Magdeburg. "Das Chorgestühl im Magdeburger Dom" ist sein Erstlingswerk.

Bibliografische Informationen