Jahrbücher der Literatur, Bände 75-76

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C. Gerold., 1836
Each vol. has a separately paged "Anzeigeblatt für Wissenschaft und Kunst."
 

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Beliebte Passagen

Seite 282 - Zerbrochen ist das Steuer, und es kracht Das Schiff an allen Seiten. Berstend reißt Der Boden unter meinen Füßen auf! Ich fasse dich mit beiden Armen an! So klammert sich der Schiffer endlich noch Am Felsen fest, an dem er scheitern sollte.
Seite 128 - In der Fremde Aus der Heimat hinter den Blitzen rot Da kommen die Wolken her, Aber Vater und Mutter sind lange tot, Es kennt mich dort keiner mehr. Wie bald, wie bald kommt die stille Zeit, Da ruhe ich auch, und über mir Rauschet die schöne Waldeinsamkeit Und keiner mehr kennt mich auch hier.
Seite 281 - O edler Mann! Du stehest fest und still, Ich scheine nur die sturmbewegte Welle. Allein bedenk und überhebe nicht Dich deiner Kraft! Die mächtige Natur, Die diesen Felsen gründete, hat auch Der Welle die Beweglichkeit gegeben. Sie sendet ihren Sturm, die Welle flieht Und schwankt und schwillt und beugt sich schäumend über. In dieser Woge spiegelte so schön Die Sonne sich...
Seite 167 - Gleichnis nicht mißdeuten. Vielleicht ist der Geist jenes Baumeisters in Ihnen wiedergekommen! Und weil wir der steinernen Bilder nicht so nötig haben als der geistigen, so baut er nun aus ändern Materialien der jetzigen Zeit was sie bedarf im Geschmack der vorigen . . . Unser Gleim liebt und liest Sie mit allem Feuer der Jugend und Teilnehmung.
Seite 179 - Reichtum von Gleichnissen und Anspielungen, natürlich fließend, ungesucht, treffend und gehörig und das alles in dem gemütlichsten Elemente. Ich wüßte nicht Gutes genug von diesen wenigen Blättern zu' sagen und erwarte die neue Levana mit Verlangen.
Seite 165 - Ich habe ihn ziemlich gefunden, wie ich ihn erwartete; fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht.
Seite 160 - Sie hat zwei große Dinge, große Augen wie ich noch keine sah, und eine große Seele.
Seite 164 - Die Ostheim und jeder malte ihn ganz kalt für alle Menschen und Sachen auf der Erde - Ostheim sagte, er bewundert nichts mehr, nicht einmal sich...
Seite 98 - ... Trompeten nun hör' ich werben So hell durch die Frühlingsluft, Zur Hochzeit oder zum Sterben So übermächtig es ruft. Das sind meine lieben Reiter, Die rufen hinaus zur Schlacht, Das sind meine lustigen Reiter, Nun, Liebchen, gute Nacht! Wie wird es da vorne so heiter, Wie sprühet der Morgenwind, In den Sieg, in den Tod und weiter, Bis daß wir im Himmel sind!
Seite 159 - was Jean Paul gewann, das verliert die Menschheit in seinen Augen: ach, meine Ideale von größeren Menschen!

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