Deutsche Aufsätze von Abbt, Ancillon, Delbrück [u.a.] nebst Anmerkungen und Aufgaben: Fur die oberen Classen höherer Bildungsanstalten wie auch zum Selbststudium

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Hermann Kletke
C.F. Amelang, 1844 - 488 Seiten
 

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Inhalt


Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 118 - Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
Seite 463 - Unser menschliches Jahrhundert herbeizuführen haben sich - ohne es zu wissen oder zu erzielen alle vorhergehenden Zeitalter angestrengt. Unser sind alle Schätze, welche Fleiß und Genie, Vernunft und Erfahrung im langen Alter der Welt endlich heimgebracht haben.
Seite 461 - Er nimmt also diese Harmonie aus sich selbst heraus und verpflanzt sie außer sich in die Ordnung der Dinge, di, er bringt einen vernünftigen Zweck in den Gang der Welt und ein ideologisches Prinzip in die Weltgeschichte.
Seite 367 - Verstand des Dichters aus dem Gegenstand machte, und selbst dann, wenn der Dichter selbst dieser Gegenstand ist, wenn er uns seine Empfindungen darstellen will, erfahren wir nicht seinen...
Seite 613 - Dieser reflektiert über den Eindruck, den die Gegenstände auf ihn machen, und nur auf jene Reflexion ist die Rührung gegründet, in die er selbst versetzt wird und uns versetzt.
Seite 371 - Buche nämlich, bei dem man zu jeder Lage sich stimmen, zu dem man aus jeder Lage zurückkehren kann; auch, dächte ich, hätte man in Deutschland Früchte genug von seiner gefährlichen Herrschaft gesehen. Nur in gewissen exaltierten Stimmungen des Gemüts kann er gesucht und empfunden werden- deswegen ist er auch der Abgott der Jugend, obgleich bei weitem nicht ihre glücklichste Wahl.
Seite 303 - Weh dem, der fern von Eltern und Geschwistern Ein einsam Leben führt! Ihm zehrt der Gram Das nächste Glück vor seinen Lippen weg, Ihm schwärmen abwärts immer die Gedanken Nach seines Vaters Hallen, wo die Sonne Zuerst den Himmel vor ihm aufschloß, wo Sich Mitgeborne spielend fest und fester Mit sanften Banden an einander knüpften.
Seite 403 - Der Poet will nicht bloß verständlich werden, seine Vorstellungen sollen nicht bloß klar und deutlich sein ; hiermit begnügt sich der Prosaist.
Seite 154 - Ich bin dazu geboren, und in die Welt gekommen, daß ich die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.
Seite 302 - Und es gewöhnt sich nicht mein Geist hierher. So manches Jahr bewahrt mich hier verborgen Ein hoher Wille, dem ich mich ergebe; Doch immer bin ich, wie im ersten, fremd. Denn ach! mich trennt das Meer von dem Geliebten, Und an dem Ufer steh...

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