Torquato Tasso: ein Schauspiel

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J.G. Cotta, 1854 - 149 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite 16 - Es bildet ein Talent sich in der Stille, Sich ein Charakter in dem Strom der Welt.
Seite 8 - Die Stätte, die ein guter Mensch betrat Ist eingeweiht; nach hundert Jahren klingt Sein Wort und seine Tat dem Enkel wieder. PRINZESSIN Dem Enkel, wenn er lebhaft fühlt wie du. Gar oft beneid
Seite 139 - Und wenn der Mensch in seiner Qual verstummt, Gab mir ein Gott, zu sagen, wie ich leide.
Seite 44 - Mein Freund, die goldne Zeit ist wohl vorbei; allein die Guten bringen sie zurück. Und soll ich dir gestehen, wie ich denke: Die goldne Zeit, womit der Dichter uns zu schmeicheln pflegt, die schöne Zeit, sie war. 147 so scheint es mir, so wenig, als sie ist; und war sie je, so war sie nur gewiß, wie sie uns immer wieder werden kann.
Seite 30 - Wenn man ihn handeln sieht, so lobt man ihn Und freut sich, wenn die Zeit entdeckt, was er Im stillen lang bereitet und vollbracht.
Seite 85 - Aufs leichtste sich entlade. Du mißgönnst Dem Bild des Märtyrers den goldnen Schein Ums kahle Haupt wohl schwerlich; und gewiß, Der Lorbeerkranz ist, wo er dir erscheint, Ein Zeichen mehr des Leidens als des Glücks.
Seite 48 - Es sind nicht Schatten, die der Wahn erzeugte, Ich weiß es, sie sind ewig; denn sie sind.
Seite 16 - Ein edler Mensch kann einem engen Kreise Nicht seine Bildung danken. Vaterland Und Welt muß auf ihn wirken. Ruhm und Tadel Muß er ertragen lernen. Sich und andre Wird er gezwungen recht zu kennen.
Seite 41 - Doch glaube nicht, daß mir Der Freiheit wilder Trieb den Busen blähe. Der Mensch ist nicht geboren, frei zu sein, Und für den Edlen ist kein schöner Glück, Als einem Fürsten, den er ehrt, zu dienen.
Seite 44 - Willst du genau erfahren, was sich ziemt, So frage nur bei edlen Frauen an.

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